Interview Esther

Esther – Teilnehmerin 2018; Teamerin 2020

Esther, erzähle uns bitte kurz etwas über dich:

Ich bin Esther, 22 Jahre alt und studiere zurzeit in Bremen Biologie. Ich habe schon immer eine Leidenschaft für Wasser gehabt und bin in den letzten Jahren von Schwimmen als Sport zum Freitauchen aus Passion gekommen. Ich gehe gerne aus meiner Komfort-Zone heraus und versuche im Leben alles positiv anzugehen.”

Was fällt dir als erstes ein, wenn du an Unterwasserwelten denkst?

“An eine Community, die genauso motiviert ist wie ich die Unterwasserwelt mit dem Umweltschutz zu vereinen und anderen Menschen diese wundervolle Welt unter der Wasseroberfläche näherzubringen.”

Warum hast du dich beworben?

“Das Camp bot mir alles was entweder schon meine Leidenschaft war (Tauchen, Photographie) oder worüber ich unbedingt mehr erfahren wollte (Umweltschutz). Dass es ein Camp gab, dass all diese Dinge vereinte und ich im Besten Fall noch gleichgesinnte Menschen kennen lernen durfte, war für mich sofort ein Grund, dass ich unbedingt dabei sein wollte.”

Was hast du gelernt?

“Soo viel. Ich habe gelernt, dass Kreativität keine Grenzen hat. Dass man mit mehr Menschen mehr erreichen kann. Dass es viele tolle Menschen da draußen gibt, die die gleiche Leidenschaft teilen wie man selbst und dass Leidenschaft teilen noch mehr Spaß macht. Dass man einfach mal „machen“ muss.”

Was war deine schönste Erfahrung?

“Wir sind öfter im Apostelsee tauchen gegangen. Dort gibt es einen alten, nicht mehr benutzten Bagger. Unter diesen Bagger sind wir drunter und drinnen herum getaucht. Einmal bin ich abgetaucht und habe nach oben zur Oberfläche geschaut und dann sah ich das gebrochene Licht der Sonnenstrahlen, dass durch die rostigen Löcher und die riesige Schaufel des Baggers runter in die Tiefe leuchteten, es sah wunderschön aus. Es war mein erstes Mal tauchen in einem deutschen See und ich war total begeistert.”

Was hat sich nach bzw. durch das Unterwasserwelten Camp für dich verändert?

“Ich habe eine tolle neue Community und Freunde gefunden, die ich regelmäßig sehe und mit denen man regelmäßig Ideen austauschen kann. Zudem bin ich motivierter eigene Projekte in die Welt zu setzten und selbst einfach mal zu machen, denn man weiß es gibt viele die einem zur Seite stehen und die man um Rat und Hilfe fragen könnte.”

Wenn dich jemand fragen würde, ob er/sie sich für das Unterwasserwelten Camp bewerben soll, was würdest du ihr*m empfehlen?

“Ich war sogar schon oft in der Situation bzw. ich rate eigentlich allen, die ich kenne, die gerne das Meer oder Wasser mögen, sich zu bewerben, ohne dass sie mich vorher fragen. Für mich hat das Camp eine besondere Bedeutung und ich glaube jeder der die Chance hat, die Zeit mitzuerleben, sollte sie auf jeden Fall nutzen.”

Beteiligst du dich noch aktiv an Unterwasserwelten? Wenn ja, wie?

“Ja ich habe nach meiner Teilnahme im Camp 2018 ein Alumnitreffen organisiert und tue das dieses Jahr wieder. Ich finde es schön, wenn es ein Treffen gibt, wo alle die sich zu Unterwasserwelten zugehörig fühlen, sich austauschen und gemeinsam Zeit verbringen können. So können auch Ideen weitergeführt und neue Projekte in die Welt gesetzt werden, denn wie ich schon mal erwähnte, ist es schöner Dinge gemeinsam anzugehen. Auch im diesjährigen Camp beteilige ich mich an der Organisation, denn ich will unbedingt wieder dabei sein.”

Was wünschst du dir für die Zukunft von Unterwasserwelten?

“Ich würde mir wünschen, dass mehr Projekte umgesetzt würden. Ich weiß, dass das immer ein Prozess ist, aber ich glaube wir sind schon jetzt genug Leute mit viel Mut und Leidenschaft, dass wir noch viel Gutes zum Schutz der Gewässer und in der Aufklärung über die Welt Unterwasser tun können. Außerdem hoffe ich, dass alle neuen Teilnehmer genauso motiviert sind, damit das ganze Projekt noch weiter wachsen kann, sodass wir in den nächsten Jahren auch in anderen Orten ein Camp auf die Beine stellen können.”